Vom Licht des Teilens – Gedanken zum Martinstag

Heute ist für viele, laut Kalender, Karnevalbeginn*, doch der 11. November ist nicht nur das. Heute ist eigentlich doch eher Sankt Martinstag und genau aus diesem Grund möchte ich euch eben diesen Tag etwas näher bringen.

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Wenn die Tage kürzer werden und der Wind den Duft von Herbst und Vergänglichkeit trägt, dann rückt ein besonderer Tag ins Herz dieser stillen Zeit: Sankt Martin.

Ein Tag, der uns erinnert – an das Teilen, an die Wärme, an das Licht, das wir füreinander sein können.

Wer war Sankt Martin?

Die Geschichte des heiligen Martin* erzählt von einem Mann, der seinen Mantel teilte, um einem frierenden Bettler Schutz zu schenken. Doch hinter dieser einfachen Geste verbirgt sich eine tiefe Wahrheit:

Teilen ist ein Akt des Herzens.

Es bedeutet, Licht in das Leben eines anderen zu bringen – manchmal in Form von Güte, manchmal durch Zeit, Mitgefühl oder ein offenes Ohr.

In diesen Tagen, in denen die Dunkelheit draußen wächst, dürfen wir uns daran erinnern, dass auch in uns ein inneres Licht leuchtet.

Ein Licht, das nicht hell und laut strahlen muss, sondern sanft und warm – so wie die Laternen in den Händen der Kinder, die heute singend durch die Straßen ziehen.

Vielleicht ist der Martinstag ein stiller Ruf an uns alle.

Ein Ruf, uns nicht zurückzuziehen, wenn das Leben kälter wird, sondern unser Licht zu teilen – mit der Welt, mit einem Menschen, mit uns selbst.

Denn manchmal genügt ein einziger heller Gedanke, ein Lächeln, ein freundliches Wort, um das Dunkel in jemandes Herz zu vertreiben.

Mögen wir heute und an jedem Tag ein kleines Stück Mantel sein – für Wärme, für Licht, für Liebe. 🕯️✨

✨  Meditation zum Martinstag – „Das Licht in dir“

Nimm dir einen Moment Zeit. 

Finde einen Ort, an dem du ungestört bist – vielleicht zündet du eine Kerze an und eventuell öffne dein Lieblingsaroma. Lass das Licht dieser Flamme und den Duft dich durch diese Meditation begleiten.

Schließe sanft die Augen.

Atme tief ein … und langsam wieder aus.

Mit jedem Atemzug lässt du los, was dich heute beschäftigt hat.

Lass den Tag leise hinter dir.

Spüre, wie du ruhiger wirst.

Wie dein Atem dich trägt.

Wie du ankommst – ganz bei dir.

Vor deinem inneren Auge entsteht nun ein Bild:

Du stehst auf einem herbstlichen Weg.

Das Laub raschelt sanft unter deinen Füßen.

Die Luft ist kühl, aber freundlich.

Und in deiner Hand hältst du eine kleine Laterne.

Das Licht in ihr flackert sanft, warm, golden.

Es ist dein Licht – das Licht deines Herzens.

Du gehst weiter, Schritt für Schritt,

und mit jedem Schritt spürst du,

wie dieses Licht stärker wird.

Wie es dich wärmt.

Wie es dir Geborgenheit schenkt.

Vielleicht begegnet dir auf deinem Weg ein anderer Mensch –

jemand, der traurig, müde oder verloren wirkt.

Du hältst kurz inne …

und ohne Worte teilst du dein Licht.

Du öffnest dein Herz – und schickst ihm Wärme, Güte, Mitgefühl.

Siehst du, wie sein Gesicht sich aufhellt?

Wie auch in ihm ein Licht zu leuchten beginnt?

Das ist das Geschenk des Teilens.

Dein Licht wird nicht kleiner, wenn du es weitergibst.

Es wird heller.

Weicher.

Weiter.

Bleibe noch einen Moment in diesem Gefühl.

Atme es ein … dieses warme, helle, gütige Licht.

Lass es sich in deinem ganzen Körper ausbreiten –

in dein Herz, in deine Gedanken, in deine Hände.

Und wenn du bereit bist,

komm langsam zurück –

mit einem tiefen Atemzug,

einem sanften Lächeln

und dem Wissen,

dass dieses Licht immer in dir leuchtet.

🕯️ Mögest du heute Licht empfangen – und Licht verschenken.

Mein Licht für euch

Ich hoffe, dass ich euch, mit diesem Beitrag, etwas näher an den eigentlichen Tag heute, dem Sankt Martin, herangebracht habe und ich wünsche euch ganz viel Licht und leuchten, in dieser dunklen Jahreszeit.

Namaste und liebe Grüße Ela

Meine Geschichte & mein Herzensbusiness

Über mich

Foto von Karolin Kalie

Hallo, ich bin Michaela (Ela) Theede.
Mein Weg war nicht immer leicht – aber er hat mich genau dorthin geführt, wo ich heute stehe.

2018 erhielt ich die Diagnose Brustkrebs. Von einem Moment auf den anderen änderte sich alles. Ich fiel in ein tiefes Loch und fühlte mich allein mit meinen Ängsten, Sorgen und all den Veränderungen. Unterstützung, die wirklich passte, fand ich damals nicht.

Doch Jahre später, 2024, während meiner Ausbildung zur Achtsamkeits- & Meditationstrainerin, entdeckte ich endlich die Werkzeuge, die mir halfen: Achtsamkeit, Meditation und ein neuer Blick auf mein Leben. Schritt für Schritt fand ich zurück zu mir selbst, zu mehr Ruhe, Vertrauen und innerer Kraft.

Mein Weg

– März 2018: Diagnose Brustkrebs – mein Leben steht Kopf

– November 2021: Selbstständigkeit als Virtuelle Assistentin (VA)

– 2024: Ausbildung zur Achtsamkeits- & Meditationstrainerin – und der Beginn meiner wahren Ausrichtung

Heute blicke ich mit Dankbarkeit zurück. Nicht, weil es leicht war – sondern weil ich dadurch meinen Herzensweg gefunden habe.

Mein Angebot

Mein Fokus liegt jetzt ganz klar auf dem Achtsamkeits- & Meditationscoaching für Frauen mit Krebs – während oder nach ihrer Akuttherapie.

✨ Ich begleite Frauen, die sich mehr Ruhe, Klarheit und inneren Halt wünschen.
✨ Ich teile meine eigenen Erfahrungen und biete praktische Werkzeuge, die wirklich helfen.
✨ Ich bin da – als Trainerin, Wegbegleiterin und manchmal auch als Freundin.

Mein Ziel ist es, dass du in deiner Situation nicht allein bist. Gemeinsam finden wir Wege, wie du mit mehr Achtsamkeit und innerer Stärke durchs Leben gehen kannst.

VA-Arbeit (optional)

Parallel habe ich mich 2021 als Virtuelle Assistentin selbstständig gemacht. Dieser Bereich tritt bei mir zwar in den Hintergrund, aber wenn du Unterstützung brauchst, können wir gerne schauen, ob eine Zusammenarbeit passt.

Meine Vision

Ich wünsche mir, dass Frauen mit Krebs einen sicheren Raum finden – einen Raum, in dem sie verstanden werden, neue Kraft tanken und zu sich selbst zurückfinden können.

Denn ich glaube:
Du musst diesen Weg nicht allein gehen.

Kontaktiere mich

Fühlst du dich angesprochen?
Dann melde dich gerne direkt per Mail* bei mir. Ich freue mich, dich kennenzulernen und dich ein Stück deines Weges begleiten zu dürfen.

Ich freue mich schon heute auf dich und schicke dir liebe Grüße, deine Ela

Achtsamkeit im Leben mit Ela – sieh das Positive deines Tages

Damit komme ich nun endlich dazu, mit dir gemeinsam zu mehr Achtsamkeit im Leben zu integrieren. Es hat noch ein wenig Zeit und Notizen gekostet, aber nun habe ich einiges zusammen und werde dir nach und nach davon erzählen. 

Ich werde dir auch immer eine kleine Aufgabe geben, damit du für dich mehr zur Achtsamkeit kommst. Doch erst einmal lass uns schauen, was Achtsamkeit überhaupt ist.

Was ist Achtsamkeit?

Für jeden ist Achtsamkeit sicherlich etwas anderes und jeder geht damit auch anders um. Es gibt jene, die ausschließlich Achtsamkeit im Zusammenhand mit ihren Lieben, ihrem Umfeld und ihrem Arbeitsplatz sehen. Dann sind da jene, die es auch verstanden haben, Achtsamkeit auch für sich selbst zu nutzen. Und genau hier möchte ich mit dir ansetzen.

🌿 Achtsamkeit, auch bekannt als Mindfulness, ist die Fähigkeit, mit voller Aufmerksamkeit im gegenwärtigen Moment zu sein—ganz bewusst, ohne zu urteilen. Es geht darum, das Hier und Jetzt mit allen Sinnen wahrzunehmen, statt sich in Gedanken über Vergangenheit oder Zukunft zu verlieren.

💡 Was bedeutet das konkret?

• Wahrnehmen, ohne zu bewerten: Gedanken, Gefühle und körperliche Empfindungen erkennen, ohne sie als „gut“ oder „schlecht“ einzustufen.

• Im Moment sein: Nicht auf Autopilot durch den Alltag rauschen, sondern mit voller Präsenz z. B. essen, gehen oder zuhören.

• Akzeptanz: Dinge annehmen, wie sie sind, statt sich gegen sie aufzulehnen oder sie ändern zu wollen.

🧘‍♀️ Wobei hilft Achtsamkeit?

• Reduziert Stress und innere Unruhe

• Fördert emotionale Ausgeglichenheit

• Verbessert Konzentration und Selbstwahrnehmung

  • Hilft dabei, liebevoller mit sich selbst und anderen umzugehen

Deine positiven Dinge des Tages – Achtsamkeitsübung

Ich hoffe, du hast alles soweit verstanden und bist nun neugierig auf die erste kleine Übung von mir dazu.

Diese Übung ist so simpel wie einfach. Du benötigst lediglich ein Notizbüchlein und einen Stift.

Nun nimm dir täglich zur, möglichst, selben Uhrzeit deine kleine Auszeit. Gut ist hier der späte Nachmittag oder frühe Abend. Lass dann einfach mal deinen Tag Revue passieren und schau, welches deine drei (gerne auch mehr, wenn vorhanden) glücklichen und positiven Dinge es gab. Schreibe diese nun in deinNotizbüchlein. 

Vielleicht hast du ja Lust und nimmst diese Übung mit auf deinen Social Media Account und teilst diese Dinge dort mit deinen Followern. Dafür habe ich hier eine kleine Vorlage, welche du dir gerne kopieren darfst. 

Nutze gerne folgende Hashtags:

#achtsamkeit #achtsamkeitsübung #dreipositivedingemeinestages #achtsamkeitimleben #achtsamkeitimlebenmitela 

Über ein markieren in deinem Beitrag meinerseits würde ich mich sehr freuen. Verwende dazu für Instagram: @michaela_theede_va und bei Facebook: https://www.facebook.com/MichaelaTheedeVA? . Ich danke dir schon jetzt dafür und bin sehr gespannt, wer so alles dabei ist und mitmacht.

Und das nächste Mal geht es um …

Ich hoffe, dir hat dieser Beitrag gefallen und auch geholfen. Damit diese Reihe von mir auch einen guten Nährwert für uns beide hat, frage ich dich doch einfach mal ganz direkt. Über was möchtest du das nächste Mal etwas hören/lesen im Zusammenhang mit Achtsamkeit? Vielleicht zu sich selbst mal beschenken oder die eigene MeTime im Tagesablauf einbinden? Vielleicht fällt dir noch was ein, dann schreib es mir doch gerne in die Kommentare. Ich bin schon sehr gespannt auf deine Ideen.

Bis dahin, sei achtsam mit dir und deinem Leben, du bist es wert.

Grüße und Namaste deine Ela

Achtsamkeit im Leben mit Ela – Wie alles begann

Seit Oktober 2024 bin ich nun Achtsamkeits- und Meditationstrainerin und arbeite an Konzepten, um meine Angebote zu gestalten. Doch ich möchte die Gelegenheit nutzen, um zu erzählen, wie ich zu dieser Ausbildung gekommen bin.

Schwierige Zeiten

Ende 2023 war ich in einer persönlichen Krise. Es ging mir psychisch schlecht; gesundheitlich war alles in Ordnung, abgesehen von der andauernden Krebstablettentherapie. In dieser harten Zeit war es meine Freundin Anett*, die mir eine wertvolle Unterstützung bot. 

Der Anstoß zur Veränderung

Anett hatte von einer Ausschreibung von Sunita Ehlers* gehört, die Testimonails für ihre neu entwickelte Ausbildung zum Achtsamkeits- & Meditationstrainer suchte. Sie ermutigte mich, mich zu bewerben, da sie der Überzeugung war, dass diese Ausbildung genau das Richtige für mich wäre. 

Die Entscheidung zur Bewerbung

Motiviert durch Anett habe ich mich beworben und erhielt umgehend positive Rückmeldung von Sunita. Das war der Beginn meiner Reise: Anfang 2024 startete ich ohne jegliche Vorkenntnisse in die Ausbildung. Von der ersten Stunde an spürte ich, dass ich hier am richtigen Ort war. Die Inhalte sprachen mich tief an und ich wusste, dass ich auf einem wertvollen Weg war.

Persönliches Wachstum

Durch die einzelnen Module der Ausbildung habe ich mehr über mich selbst und mein Umfeld gelernt als während meiner Krebserkrankung. Einige Module brachten mich dazu, mich meinen Emotionen zu stellen; ich habe geweint und nachgedacht. Doch nach jedem Modul wurde mir klar, dass ich meinen eigenen Weg finden kann.

Der Abschluss und die neue Rolle

Am Ende der Ausbildung erhielt ich mein Zertifikat und darf nun selbst als Achtsamkeits- und Meditationstrainerin arbeiten. Mein Ziel ist es, anderen zu helfen, Achtsamkeit zu erfahren und zu verinnerlichen. Indem ich mein Wissen teile, vertiefe ich auch mein eigenes Verständnis und meine eigene Praxis.

Mein Fazit

Ich bin überzeugt, dass Achtsamkeit eine transformative Kraft hat. Wer achtsam mit sich selbst, seinem Leben und seinem Umfeld umgeht, der erlebt das Leben in seiner vollen Intensität. Ich freue mich darauf, auf diesem Weg auch andere begleiten zu dürfen!