Achtsamkeit im Leben mit Ela: Gefühle achtsam wahrnehmen

Gefühle begleiten uns jeden Tag – mal leise, mal ganz intensiv.

Doch oft wissen wir gar nicht, wie wir ihnen wirklich begegnen können.

Vielleicht beginnt Achtsamkeit genau dort: im liebevollen Hinspüren.

✨ Gefühle achtsam wahrnehmen – und ihnen Raum geben

Manchmal sind sie plötzlich da.

Leise oder laut.

Sanft oder überwältigend.

Unsere Gefühle.

Und nicht immer wissen wir, wohin mit ihnen.

Manche fühlen sich leicht an, fast schwebend.

Andere drücken schwer auf unser Herz.

Im Leben habe ich gelernt, dass Gefühle nicht unser Gegner sind.

Sie sind Wegweiser.

Sanfte – und manchmal auch sehr deutliche – Hinweise darauf, was in uns gesehen werden möchte.

💛 Gefühle dürfen da sein

Wie oft haben wir gelernt, Gefühle zu bewerten?

„Das sollte ich nicht fühlen.“

„Das ist zu viel.“

„Ich muss stark sein.“

Doch Achtsamkeit lädt uns ein, genau hier umzudenken.

👉 Gefühle sind nicht falsch.

👉 Sie wollen nicht weggeschoben werden – sondern wahrgenommen.

Freude, Traurigkeit, Wut oder Unsicherheit –

sie alle gehören zu uns.

Und jedes Gefühl trägt eine Botschaft in sich.

Wenn wir beginnen zuzuhören, verändert sich etwas.

🌿 Wahrnehmen statt verdrängen

Im Alltag passiert es schnell, dass wir Gefühle übergehen.

Wir lenken uns ab, funktionieren weiter oder schieben sie beiseite.

Doch Gefühle verschwinden nicht einfach.

Sie warten.

Im Leben durfte ich erfahren, wie heilsam es ist, einen Moment innezuhalten und hinzuspüren:

✨ Was fühle ich gerade wirklich?

✨ Wo im Körper zeigt sich dieses Gefühl?

✨ Darf es einfach da sein – ohne Bewertung?

Manchmal braucht es nur diesen einen ehrlichen Moment,

um wieder in Verbindung mit uns selbst zu kommen.

🌬️ Gefühle im Körper spüren

Gefühle zeigen sich nicht nur im Kopf –

sie leben auch in unserem Körper.

Vielleicht kennst du das:

  • ein Druck auf der Brust
  • ein Kloß im Hals
  • ein Kribbeln im Bauch

Wenn wir achtsam werden, können wir genau dort ansetzen.

Nicht analysieren.

Nicht erklären.

Sondern einfach spüren.

👉 Der Körper spricht oft leiser als unsere Gedanken – aber ehrlicher.

🫶 Sanft mit dir selbst sein

Gerade bei intensiven Gefühlen ist es so wichtig,

liebevoll mit sich selbst umzugehen.

Du musst nichts „wegmachen“.

Du musst nichts „lösen“.

Manchmal reicht es, dir selbst innerlich zu sagen:

💛 „Es ist okay, dass ich das gerade fühle.“

💛 „Ich bin für mich da.“

Im Leben sind genau diese Momente zu kleinen Ankern geworden.

Still.

Tragend.

Und unglaublich wertvoll.

🌿 Eine kleine Selbstanleitung für dich

Wenn du magst, probiere diese achtsame Übung aus,

wenn ein Gefühl auftaucht:

✨ 1. Innehalten

Halte einen Moment bewusst an.

✨ 2. Benennen

Frage dich sanft: „Was fühle ich gerade?“

(z. B. Traurigkeit, Unruhe, Freude)

✨ 3. Spüren

Wo im Körper zeigt sich dieses Gefühl?

Lege vielleicht eine Hand dorthin.

✨ 4. Atmen

Atme ruhig ein und aus –

und gib dem Gefühl Raum, ohne es verändern zu wollen.

✨ 5. Annehmen

Sage dir innerlich: „Du darfst da sein.“

Nimm dir dafür nur so viel Zeit, wie sich gut anfühlt.

Schon ein paar bewusste Atemzüge können etwas verändern.

🌸 Gefühle kommen und gehen

So intensiv Gefühle manchmal auch sind –

sie bleiben nicht für immer.

Sie bewegen sich.

Verändern sich.

Ziehen weiter.

Wenn wir ihnen Raum geben,

anstatt gegen sie anzukämpfen,

dürfen sie fließen.

Und genau darin liegt eine tiefe Form von Achtsamkeit.

💫 Dein innerer Raum

In dir gibt es einen Ort,

der all deine Gefühle halten kann.

Einen Raum,

in dem nichts bewertet wird.

Im Leben durfte ich lernen,

diesen Raum immer wieder zu betreten.

Und vielleicht ist genau das einer der schönsten Wege der Achtsamkeit:

nicht weniger zu fühlen –

sondern bewusster.

✨ Impuls zum Abschluss

Welchem Gefühl möchtest du heute einen Moment Raum schenken –

ohne es verändern zu wollen?

Ich freue mich, wenn du deine Gedanken dazu teilst 🌼

und vielleicht ein kleines Stück achtsamer mit dir selbst wirst.

~~~

🫵 Zusammenarbeit gewünscht

Du möchtest mehr in deine eigene Achtsamkeit kommen? Kannst dir vorstellen, dass ich dir dabei helfen kann? Dann melde dich gerne per Mail bei mir.

Namaste du gute Seele, deine Ela

Vom Licht des Teilens – Gedanken zum Martinstag

Heute ist für viele, laut Kalender, Karnevalbeginn*, doch der 11. November ist nicht nur das. Heute ist eigentlich doch eher Sankt Martinstag und genau aus diesem Grund möchte ich euch eben diesen Tag etwas näher bringen.

🍂🍄‍🟫🍁 

Wenn die Tage kürzer werden und der Wind den Duft von Herbst und Vergänglichkeit trägt, dann rückt ein besonderer Tag ins Herz dieser stillen Zeit: Sankt Martin.

Ein Tag, der uns erinnert – an das Teilen, an die Wärme, an das Licht, das wir füreinander sein können.

Wer war Sankt Martin?

Die Geschichte des heiligen Martin* erzählt von einem Mann, der seinen Mantel teilte, um einem frierenden Bettler Schutz zu schenken. Doch hinter dieser einfachen Geste verbirgt sich eine tiefe Wahrheit:

Teilen ist ein Akt des Herzens.

Es bedeutet, Licht in das Leben eines anderen zu bringen – manchmal in Form von Güte, manchmal durch Zeit, Mitgefühl oder ein offenes Ohr.

In diesen Tagen, in denen die Dunkelheit draußen wächst, dürfen wir uns daran erinnern, dass auch in uns ein inneres Licht leuchtet.

Ein Licht, das nicht hell und laut strahlen muss, sondern sanft und warm – so wie die Laternen in den Händen der Kinder, die heute singend durch die Straßen ziehen.

Vielleicht ist der Martinstag ein stiller Ruf an uns alle.

Ein Ruf, uns nicht zurückzuziehen, wenn das Leben kälter wird, sondern unser Licht zu teilen – mit der Welt, mit einem Menschen, mit uns selbst.

Denn manchmal genügt ein einziger heller Gedanke, ein Lächeln, ein freundliches Wort, um das Dunkel in jemandes Herz zu vertreiben.

Mögen wir heute und an jedem Tag ein kleines Stück Mantel sein – für Wärme, für Licht, für Liebe. 🕯️✨

✨  Meditation zum Martinstag – „Das Licht in dir“

Nimm dir einen Moment Zeit. 

Finde einen Ort, an dem du ungestört bist – vielleicht zündet du eine Kerze an und eventuell öffne dein Lieblingsaroma. Lass das Licht dieser Flamme und den Duft dich durch diese Meditation begleiten.

Schließe sanft die Augen.

Atme tief ein … und langsam wieder aus.

Mit jedem Atemzug lässt du los, was dich heute beschäftigt hat.

Lass den Tag leise hinter dir.

Spüre, wie du ruhiger wirst.

Wie dein Atem dich trägt.

Wie du ankommst – ganz bei dir.

Vor deinem inneren Auge entsteht nun ein Bild:

Du stehst auf einem herbstlichen Weg.

Das Laub raschelt sanft unter deinen Füßen.

Die Luft ist kühl, aber freundlich.

Und in deiner Hand hältst du eine kleine Laterne.

Das Licht in ihr flackert sanft, warm, golden.

Es ist dein Licht – das Licht deines Herzens.

Du gehst weiter, Schritt für Schritt,

und mit jedem Schritt spürst du,

wie dieses Licht stärker wird.

Wie es dich wärmt.

Wie es dir Geborgenheit schenkt.

Vielleicht begegnet dir auf deinem Weg ein anderer Mensch –

jemand, der traurig, müde oder verloren wirkt.

Du hältst kurz inne …

und ohne Worte teilst du dein Licht.

Du öffnest dein Herz – und schickst ihm Wärme, Güte, Mitgefühl.

Siehst du, wie sein Gesicht sich aufhellt?

Wie auch in ihm ein Licht zu leuchten beginnt?

Das ist das Geschenk des Teilens.

Dein Licht wird nicht kleiner, wenn du es weitergibst.

Es wird heller.

Weicher.

Weiter.

Bleibe noch einen Moment in diesem Gefühl.

Atme es ein … dieses warme, helle, gütige Licht.

Lass es sich in deinem ganzen Körper ausbreiten –

in dein Herz, in deine Gedanken, in deine Hände.

Und wenn du bereit bist,

komm langsam zurück –

mit einem tiefen Atemzug,

einem sanften Lächeln

und dem Wissen,

dass dieses Licht immer in dir leuchtet.

🕯️ Mögest du heute Licht empfangen – und Licht verschenken.

Mein Licht für euch

Ich hoffe, dass ich euch, mit diesem Beitrag, etwas näher an den eigentlichen Tag heute, dem Sankt Martin, herangebracht habe und ich wünsche euch ganz viel Licht und leuchten, in dieser dunklen Jahreszeit.

Namaste und liebe Grüße Ela